Geocaching
11. Mai
Unsere Cache-Schnüffler
Ich hab vor einiger Zeit mal einen supereinfachen Multicache gemacht, das Ganze dann aber wieder aus den Augen verloren. Nachdem mich Linda wieder auf die Idee gebracht hatten, ging es heute Nachmittag bei schönstem Sonneschein und hochsommerlichen Temperaturen los in einen Wald Nähe Friedrichshafen wo wir einen supergenialen Chache lösten. Wir und die und die Hunde hatten super viel Spaß und auch wenn uns unser Handy-GPS einige Male ziemlich im Stich ließ, so fanden wir schließlich doch nocch alle Stages und kehrten dann Abends mit müden und zeckenverseuchten (Zeckenhalsband sei Dank hat sich dann aber nur eine an Chico festgebissen) Hunden heim. Wir waren total begeistert vom Einfallsreichtum des Owners und freuen und schon auf ddie Fortsetzung dieser Cacheserie
Kamera hatten wir nicht dabei, also gibt es eben nur diese Handyfotos.
Kleine Abkühlung zwischendurch
Test: EB Glove Backcountry – Teil II
10. Mai
So, nun endlich der Praxistest. Ich habe in den letzten Wochen versucht den Backcountry in den Situationen zu testen, in denen Hufschuhe oft verloren gehen. Allerdings immer nur so weit wie es mit meinem Jungpferd möglich war. Einen Test über mehrere Stunden im Distanztempo gibt es von mir daher logischerweise nicht.
Test 1: tiefer Matsch
Durch den viele Regen in letzter Zeit war es nicht schwer eine geeignete Stelle zu finden. Nemo sank ca. 30 cm in den Matsch ein und ich war froh, dass er überhaupt wieder herauskam ohne dass ich absteigen musste. Alle Hufschuhe (Gloves an den Vorderhufen, Backcountry an den Hinterhufen) blieben an Ort und Stelle. Erstaunlicherweise ist auch recht wenig Matsch in den Bachcountry von oben eingedrungen. Trab war in diesem tiefen Matsch für mein Pferd nicht möglich. Aber ich würde mal sagen Test mit Bravour bestanden!
Test 2: Trab und Galopp auf Matschwegen
Ausgewählt habe ich matschige Wiesenwege auf denen mein Pferd ca. 5-10cm eingesunken ist. Nachdem Nemo im Schritt trittsicher und ohne rutschen unterwegs war, bin ich langsam getrabt. Auch hier ist er kaum gerutscht und die Schuhe blieben alle an den Hufen, also bin ich in einen gemütlichen Galopp übergegangen. Bei Seitenhopsern kam er schonmal ein wenig ins Rutschen, allerdings meinem Empfinden nach nicht stärker als barhuf und auch nicht bedenklich. Auch nach dem Galopp saßen die Schuhe noch korrekt auf den Hufen – kein Drehen, nichts. Also auch dieser Test ist bestanden!
Test 3: Angaloppieren aus dem Stand und flotter Galopp am Berg
Dieses Mal ein einigermaßen trockener, Wiesenweg einen Berg/Hang hinauf in Richtung Stall. So konnte ich sicher sein, dass er aus dem Stand auch gleich flott angaloppiert. Auch diesen Test haben die Schuhe mit Bravour bestanden, inkl. der ungewollten Vollbremsung aus dem vollen Galopp mit anschließender Hinterhandwendung weil das Pony sich mal wieder vor irgendeinem Grashalm erschreckt hat *rolleyes*.
Test 4: „Klettersteige“
Dann ließ ich Nemo noch einen steilen Hang hinaufklettern (im Schritt) und auch das war kein Problem. Die Griffigkeit der Schuhe unterschied sich nicht groß vom Barhuf und die Schuhe blieben am Huf.
Test 5: mehrere Stunden unterwegs in gemütlichem Tempo
Hier ging es vor allem um die Scheuerproblematik. Wir waren ca. 4 Stunden vorwiegend im Schritt sowie teilweise führend unterwegs auf unterschiedlichsten Wegen. Zu meinem Erstaunen drang so gut wie kein Dreck bzw. Steinchen von oben in den Backcountry-Gaiter ein und auch die Ballen haben sich nach minimalen Scheuerstellen ganz am Anfang inzwischen an die Hufschuhe gewöhnt. Allerdings hätte ich starke Bedenken mit den Backcountry durch tiefen Sand zu reiten. Da würde mit ziemlicher Sicherheit Sand in den Schuh eindringen und Scheuerstellen verursachen, es sei denn man „dichtet“ den Gaiter oben noch irgendwie ab.
Ach ja und ich habe dort dann natürlich doch noch eine Schraube verloren, weil ich nur vor der allerersten Verwendung die Schrauben nachgezogen habe. Auch wenn der Schuh dann trotzdem noch in allen Gangarten gehalten hat (auf Nemos Hufen hält die Glove-Schale in unproblematischen Situationen aber auch komplett ohne Gaiter in allen Gangarten), ist dem Testen vorerst ein Ende gesetzt bis ich irgendwie zu einer Ersatzschraube komme. Ich weiß aber eines – die Schrauben bekommen nun alle diesen Schraubensicherungslack drauf. Im Prinzip will ich ja Gaiter und Schale eh nicht voneinander trennen.
Leider hatte ich unterwegs nie eine Kamera dabei, daher gibt es keine Fotos von unterwegs…
Test: EB Glove Backcountry – Teil I
13. Apr
Design
Mit Sicherheit Geschmacksache – für manche mag das neue Design chic sein – mir persönlich gefällt der normale, schlichte Glove besser. Das mag auch daran liegen, dass der dicke Gaiter der Backcountry an den kleinen Hüfchen von Nemo einfach sehr klobig aussieht. Bei größeren Pferden fällt das dann aber nicht mehr so ins Gewicht.
Aufbau
Die Schuhschale ist genau die gleiche wie beim Glove. Der Backcountry kann also zum Glove umgebaut werden und andersherum wenn man die Gaiter tauscht. Dort wo beim Glove die Power-Straps festgeschraubt werden ist beim Backcountry der Gaiter befestigt. Hinten wo am Glove der Gaiter befestigt ist, befindet sich beim Backcountry der Ballenschoner.
Verarbeitung
Die Schuhschale ist meiner Ansicht nach gut verarbeitet und super haltbar, beim Gaiter war ich ja schon beim Glove am Schimpfen (minderwertige Klettverschlüsse, die ausfransen und schnell nicht mehr so optimal halten). Der Gaiter vom Backcountry macht auf den ersten Blick einen stabileren Eindruck, allerdings finde ich die Klettflächen sehr schlampig angenäht. Da die Klettflächen vor dem Annähen geklebt wurden, fasst man an den Stellen, an denen das Klett absteht in das Klebezeug. Trotzdem denke ich dass der Backcountry-Gaiter robuster sein sollte als der vom Glove. Langzeiterfahrungen habe ich allerdings noch nicht.
Handling
Also so ganz an die Einfachkeit vom Glove kommt der Backcountry nicht heran – aber fast! Das Anziehen des Schuhs dauert eigentlich nicht wirklich länger. Allerin
gs sieht man nicht so gut ob der Huf korrekt im Schuh sitzt, da die Sicht auf das “V” durch den Gaiter versperrt ist. Ich tat mich daher ein wenig schwer zu erkennen ob der Huf schon ganz vorne ist und ob der Schuh nicht verdreht am Huf sitzt (Nemo steht hinten stark kuhhessig und da ist es nicht so leicht das einzuschätzen wie bei einem Pferd das gerade steht). Es wird empfohlen die Schrauben vor dem ersten Gebrauch nochmal gut nachzuziehen, meine waren allerdings schon gut fest.
Kleiner Praxistest
Natürlich ging es dann auch gleich mal ins Gelände – vorne mit Gloves, hinten mit den Backcountry. Die ersten Schritte fand Nemo es ziemlich bescheuert mit Hufschuhen an den Hinterhufen, aber das hat nichts mit den Backcountry zu tun. Nach ein paar Metern gewöhnte er sich daran und lief ganz normal. Ich kann bei Nemo am Laufverhalten kaum Unterschied zwischen komplett barhuf, vorne Gloves oder 4-fach beschuht feststellen (okay, 4-fach beschuht ein kleines bisschen besser als die beiden anderen Varianten) und das ist ja eigentlich schonmal ganz gut.
Eigentlich sollten die Schuhe mit ihrer dicken Sohle einen guten Schutz vor Fühligkeit bieten, Nemo ist dazu aber der falsche Testkandidat. Er läuft leider mit Schuhen (egal welchen) fast genauso vorsichtig über Schotter wie ohne Schuhe. Die Schuhe hielten in allen Gangarten auf Wiesen- und Kieswegen. Ein “Extremtest” durch tiefen Matsch, Bergaufgalopp, … steht noch aus. Genauso wie ich bisher nichts zur Scheuerproblematik auf langen Strecken sagen kann. Ich habe den Gaiter nicht besonder fest geklettet, hier hätten also problemlos kleine Steichen eindringen und zum Scheuern führen können.
Fazit
Ich wollte für die Hinterhufe einen Schuh, der auch in schwierigen Situationen an den was Hufschuhverlust angeht meist weitaus problematischeren Hinterhufen hält –> Der Härtetest steht noch aus! Mir war es zudem wichtig, dass der Schuh, sollte er doch mal abfallen, nicht am Gaiter (wie das bei Glove oder Epic der Fall wäre) am Hinterbein baumelt und das Pferd dadurch in Panik gerät. Insgesamt bin ich bisher recht zufrieden mit dem Schuh und sehr gespannt wie er sich in der Praxis erweisen wird.
Der weitaus interessantere “Extrem-Praxistest” folgt kommendes Wochenende im Teil II wenn ich Zeit hatte die Schuhe ausgiebig zu testen
Und noch ein paar weitere Fotos:
Passwortgeschützte Artikel
13. Apr
Ich habe beschlossen bestimmte Artikel mit einem Passwort zu schützten. Ich möchte bei gewissen Themen, beispielsweise Nemos Ausbildung, einfach wissen wer das liest und ich kann sehr gut auf Kommentare verzichten von wegen das Pferd ist viel zu klein für mich oder es ist noch viel zu jung.
Das Passwort kann gerne bei mir erfragt werden
Es gibt uns schon noch…
02. Apr
Joa, lange habe ich hier nichts mehr geschrieben aber es gibt bei uns momentan auch nicht viel interessantes zu berichten. Habe ja leider auch keinen Urlaub und am Wochenende bin ich meist viel zu müde um groß etwas zu unternehmen *gg*. Chico geht es eigentlich recht gut, allerdings macht ihm der plötzliche Wetterumschwung schwer zu schaffen und er ist tagsüber recht träge. Abends wenn es kühler wird ist er dann aber wieder fit. Beim Nemo ist es immer noch das übliche Problem mit seiner Fühligkeit und ich weigere mich bisher noch immer ihn beschlagen zu lassen. Außerdem ist sein Freund vorgestern in einen anderen Stall umgezogen und seitdem steht er alleine, abseits von den anderen im Offenstall herum…
Ich versuche den Blog in Zukunft wieder ein wenig häufiger zu aktualisieren und hab auch einige nette Fotos von einem Treffen mit Linda, Kyra & Cleo
Fotoshooting bei -15°C
12. Feb
Wanderung an den Bodensee
15. Jan
Am Sonntag machten wir uns mit den Hunden und Packpferd Nemo mit ausreichend Proviant auf den Weg (allerdings kamen wir entgegen vorheriger Planungen erst gegen Mittag los). Kerstin wollte nochmal den Bodensee sehen bevor sie am Abend auch schon wieder fahren musste, also beschlossen wir an den Bodensee zu wandern. Das Wetter war super und nach diversen Umwegen erreichten wir unser Ziel schließlich, allerdings schon recht spät am Nachmittag. So kam es wie es kommen musste (nichts neues für mich *gg*) dass wir auf dem Rückweg mal wieder in die Dunkelheit gerieten. Trotzdem erreichten wir den Stall nach insgesamt 22km und haben uns im Wald trotz Dunkelheit nichtmal verlaufen.
Kerstin, das war einfach ein supergeniales Wochenende, das nach einer Wiederholung schreit
Und hier noch ein paar Eindrücke:






